Maskenpflicht in Bayern – Augsburger Startup baut Maskenproduktion innerhalb einer Woche auf

Ab dem 27. April gilt die Maskenpflicht in Bayern. Das sorgt für einige Unsicherheiten. Hieß es doch zuletzt, dass es einen Mangel an Atemschutzmasken für das Krankenhauspersonal gäbe. Viele Fragen erreichen uns zu dem Thema über Instagram: Wo muss ich überall einen Mundschutz tragen und wo nicht? Sind die Masken wiederverwendbar? Wo kann ich in Augsburg Masken kaufen? Und nun eine überraschende Nachricht: Ein Augsburger Startup baut innerhalb einer Woche eine Massenproduktion für Atemschutzmasken auf.

Müssen wir jetzt immer eine Maske tragen, sobald wir die Wohnung verlassen?

Nein. Die Maskenpflicht gilt nur in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Busse und Bahnen in Augsburg, auch schon an Haltestellen oder am Gleis. Auch bei Taxifahrten gilt die Maskenpflicht. Achtung! Beim Autofahren solltest du keine Maske tragen. Da gilt weiterhin das Vermummungsverbot. Denn laut Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung muss die Identität des Autofahrers jederzeit erkennbar sein. Wenn du in den Park oder zum Sport machen rausgehst, kannst du es ohne Mundschutz tun.


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Ab welchem Alter muss ich eine Maske tragen?

Die Maskenpflicht gilt für alle Personen ab 6 Jahren.

Gibt es kostenlose Masken in den offenen Geschäften, Straßenbahnen etc.?

Bisher ist uns nichts von den Stadtwerken Augsburg bekannt. Auch die Geschäfte haben unterschiedliche Konzepte. Manche setzen darauf, dass die Besucher selbst Masken mitbringen, manche sorgen für Schutzmasken und manche verkaufen sie. Bei Exotiko, zum Beispiel, gibt es eine Einwegmaske ab einem Bestellwert von 25,- € oder für 1,50,- € zu kaufen.

Welche Bußgelder drohen?

  • Keine Maske beim Betreten eines Geschäfts oder ÖPNV: 150,- €
  • Maske im Auto: 60,- €
  • Wenn Ladenbesitzer oder Mitarbeiter in Geschäften keinen Schutz tragen: 5.000,- €

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Wo kann ich in Augsburg eine Maske kaufen?

Mit der Aktion „aux.atmen“ des Augsburger Vereins “aux.impact” setzt sich Elisabeth Mess mit Nico Kanelakis dafür ein, dass Alte, Obdachlose, Geflüchtete, Drogenabhängige und Einkommensschwache kostenlos Masken erhalten. 5.000 impact.masken (Behelfsmasken/Alltagsmasken) sollen gemeinsam mit regionalen Schneidereien dafür neu genäht werden.

In vielen Augsburger Geschäften und Apotheken werden derzeit Masken verkauft. Oft handelt es sich dabei allerdings nicht um Schutzmasken. Manche kleinen Schneidereien nähen ebenfalls Masken für den Verkauf. Die Augsburger Maßschneiderei „Respekt“ konnte sich so zum Beispiel einen Großauftrag der Uniklinik an Land ziehen.

Augsburger Startup baut in weniger als einer Woche Maskenproduktion auf

Startups sind agil, flexibel und können sich stets den wirtschaftlichen Veränderungen anpassen. Das beweist Burak Kücük, der Gründer des Modestartups Heaters, mit einer neuen Geschäftsidee. In weniger als einer Woche baut er gemeinsam mit seinen Geschäftspartnern Jonathan Kreuzer und Josua Janda nicht nur einen Online-Shop für Atemschutzmasken auf, sondern auch die gesamte Produktion.


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Nachhaltige, schwarze, weiße und gebrandete Atem- und Mundschutzmasken mit Firmenlogo

Nachhaltigkeit ist dem jungen Gründer besonders wichtig. So sind die Masken waschbar (60° +) wiederverwendbar, als zertifiziertes Naturprodukt umweltfreundlich und aus festgewebter Baumwolle. Es gibt ein Extrafach für Zusatzfilter wie FFP2/FFP3, ist doppellagig und größenverstellbar. „Wir sind aktuell der günstigste Anbieter auf Markt und können gleichzeitig für eine hohe Qualität garantieren“, betont Burak. Auch hohe Stückzahlen, sogar ab 20.000 Stück, seien innerhalb weniger Tage lieferbar.

Wenn wir schon Masken tragen müssen, warum nicht daraus auch gleich ein Geschäftsmodell entwickeln, dachte sich das Augsburger Gründer-Trio. So bieten sie auch einen Logo-Aufdruck an, etwa als Kundengeschenk oder für Großunternehmen.


 

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