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ZamBam Sports – das Augsburger Impact Startup bringt nachhaltige Sportartikel auf den Markt

Zam Bam Sports Team National Cup 2022 (v.l.n.r.o.Chiara, Stephi, Chris, Christian, Sophia u.Freddy, Sara, Luisa, Viola) _Copyright ZamBam Sports

Luisa Bliesze und Frederik Hornung, die Grüner:innen des Augsburger Impact Startups ZamBam Sports haben es sich zum Ziel gesetzt nachhaltige Sportartikel auf den Markt zu bringen. Dabei starten Sie mit fair und sozial produzierten Schienbeinschonern. Das Besondere: Mit jedem in Deutschland verkauften Paar, erhält ein Jugendlicher/ eine Jugendliche ein Paar in Sambia. Wir durften Sie in unserer Interviewserie auxfragen.

1. Wer steckt hinter ZamBam Sports? Und was hat es mit Enactus e.V. zu tun?

Luisa: Unser Team besteht aus Studierenden in Augsburg sowie Mitarbeiter:innen vor Ort in Sambia. Die Projektidee der nachhaltigen Schienbeinschoner hatte Freddy, unser Ideengeber, bereits im Januar 2021 im Rahmen der studentischen Initiative Enactus, woraus nun auch, unter Leitung von Freddy und mir, Luisa, die Gründungsidee entstanden ist. Neben der Projektleitung arbeitet Freddy hauptsächlich im Bereich Produktentwicklung/Produktion und ich im Bereich Marketing und Kommunikation.

2. Warum hat die Welt auf ZamBam Sports gewartet?

Luisa: Mit ZamBam Sports möchten wir uns langfristig in der Sportbranche mit unseren nachhaltigen und innovativen Sportartikeln etablieren und so nachhaltige, soziale Alternativen zu bisherigen Produkten bieten.

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Als Start haben wir unser erstes Produkt entwickelt: nachhaltige Schienbeinschoner aus 100% Bambus. Diese sind auf natürliche Weise besonders robust. Durch unsere 3-Stufen-Produktion arbeiten wir zudem mit so wenig Maschinen wie möglich, um so unter anderem CO² einzusparen und ein klimaneutrales Produkt zu einem fairen Preis anzubieten. 

Neben der ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit des Produkts, verfolgen wir auch eine dritte Komponente: das Buy-1-Sponsor-1-Modell. Mit jedem in Deutschland gekauften Paar Schienbeinschoner finanzieren sie ein Paar für Jugendliche in Sambia. Damit verfolgen wir die Vision: Fairer Fußball für alle.

3. Was motiviert dich, in herausfordernden Situationen weiterzumachen?

Luisa: Das große Ganze. Natürlich ist es wichtig, gerade bei Herausforderungen, Step-by-Step vorzugehen. Aber für mich gilt es immer, die Situation im Gesamtbild zu betrachten: Was haben wir bereits geschafft? Wohin möchten wir? Für mich ist Entwicklung und Progress der Weg zum Ziel. Denn wenn man sich daran orientiert, sieht man auch in den schwierigsten Situationen die positiven Erfahrungen der vergangenen Zeit genauso wie die Zukunftsvision. Und diese motivieren mich in kniffligen Momenten, nochmal über mich hinauszuwachsen und alles zu geben.

Freddy: Schokolade! Deswegen gibt es auch unsere Supporterschokolade auf Startnext. Aber auch die Erinnerungen an viele bewegende Momente, einerseits in Sambia, andererseits viel positives, manchmal auch negatives in Deutschland. Diese Momente geben einem Kraft, den Status quo zu ändern.

4. Wie kam es zur Gründung von ZamBam Sports?

Freddy: Ich war im Jahr 2019/20 über einen Sportfreiwilligendienst in Sambia. Gemeinsam mit lokalen Trainern erkannte ich den Bedarf an Schienbeinschonern, der vor Ort  nicht bedient wird. Mit dem Team von Enactus Augsburg, einem Teil weltweiten Studierendenorganisation Enactus, die durch Social Entrepreneurship die Welt mit nachhaltigen, innovativen Projekten langfristig verbessern möchte, habe ich dann angefangen, dieses Problem zu lösen. Und so arbeiten wir seit Anfang 2021 am Projekt „ZamBam Sports”. 

5. Erklärst du uns kurz das Konzept von ZamBam Sports? 

Freddy: Wir fertigen unsere Schienbeinschoner aus 100% regionalem Bambus vor Ort in Sambia – unserem Ideenland. Wir möchten diese dann in Sambia und Deutschland verkaufen. Dabei ist uns neben der Nachhaltigkeit auch der soziale Aspekt wichtig. Wir fördern die Sambische Wirtschaft durch faire Arbeitsplätze. 

Luisa: Mit unserem Buy-1-Sponsor-1 Modell finanzieren wir außerdem mit jedem in Deutschland gekauften Paar Schienbeinschoner ein Paar für Jugendliche in Sambia. Denn mit unserem ersten Produkt, den nachhaltigen Schienbeinschonern, möchten wir “Fairen Fußball für alle” ermöglichen. Auch in Deutschland gilt das Motto “für alle”, weshalb wir z.B. für Vereine Pakete zu günstigeren Preisen anbieten möchten. Langfristig haben wir uns das Ziel gesetzt, die Sportbranche durch neue, innovative Sportartikel nachhaltig zu gestalten.

6. Was wollt ihr mit der Crowdfunding-Kampagne erreichen?

Freddy: Mit dem ersten Ziel verbessern wir die Produktionsstätte in Sambia und kaufen weitere Maschinen, um die erste Serienproduktion zu starten. Mit dem zweiten Ziel finanzieren sie die TÜV Zertifizierung der Schoner und damit den Verkaufsstart in Deutschland. Mit dem Erreichen des dritten Ziels wollen sie die Produktionsstätte, z.B. mittels Solaranlagen für ein höheres Produktionsvolumen sowie neue Innovationen ausstatten.

7. Unter welchen Umständen lebst du auf?

Luisa: Für mich ist es wichtig, zu sehen, wofür ich arbeite beziehungsweise mich einsetze und was ich damit bewirken kann. Besonders freut es mich, wenn ich im Rahmen meiner Kommunikations-Ressort-Arbeit sehe, wie viele Menschen sich bereits für nachhaltigen Sport interessieren und versuchen, die Branche positiv zu beeinflussen und zum Umdenken zu bewegen. Damit vereint ZamBam Sports zwei meiner größten Leidenschaften: Sport und Impact Generierung.

Freddy: Immer wenn ich über unser Produkt und die nächsten Weiterentwicklungen nachdenke, reden und rumtüfteln kann, geht mir mein Herz auf. Wenn es dann darum geht, mit welchen Methoden wir unser Produkt auf den Markt bringen und welche Varianten es gibt, finde ich immer kreative und neue Lösungen. Da macht Arbeiten richtig Spaß!

8. Wie können euch unsere Leser:innen bei der Crowdfunding-Kampagne unterstützen?

Freddy: Auf unserer StartNext Seite (https://www.startnext.com/zambam-sports) könnt ihr uns entweder durch eine freie Spende (inkl. Spendenquittung) oder auch durch den Kauf eines unsere ZamBam Sports Goodies unterstützen. Ihr findet dort z.B. unsere Schienbeinschoner, ZamBam Sportsocken, die ZamBam Schoki oder das ZamBam Sportpaket.

9. Was war bisher der größte Meilenstein und was ist das nächste große Ziel?

Freddy: Ein erster großer Meilenstein war die Teilnahme und der Gewinn des Jury Awards beim Social Impact Award 2021. Dies war für uns der erste Schritt raus aus der reinen Idee hin zu einem Projekt, das sich mittlerweile zu einem Unternehmen entwickelt. Es war der erste Pitch vor einer hochkarätigen Jury und sehr viel ermutigendes Feedback von den anderen Teams. 

Luisa: Insgesamt haben wir als Startup aber eigentlich zu jeder Zeit Meilensteine – große und kleine. Dieses Jahr war beispielsweise die Zulassung der Schoner in Sambia auch ein Riesenerfolg für uns. 

Das nächste große Ziel  ist der endgültige Aufbau einer großen Produktionsstätte in Sambia, um eine stetige Lieferkette für den sambischen und deutschen Markt aufzubauen. Daher machen wir auch gerade unsere Crowdfunding Kampagne. 

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Verfasst von Anahit Chachatryan

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