Die Femme Digitale: Das Update der Femme Fatale?

Femme Digitale

Sie trägt Bubikopf und Fransenkleid, Zigarettenspitze und das Herz auf der Zunge: Die Femme Fatale. In den 1920er Jahren erkämpft sie sich erstmals das Wahlrecht. Sie erobert mit einem neuen weiblichen Selbstverständnis das Arbeits- und Nachtleben. Es ist die größte Emanzipationsbewegung der Geschichte. Durch das NS-Regime gebremst, schlummert die Bewegung, bis sie in den 60er- und 70er-Jahren wieder einen Aufschwung erfährt. Und heute? Die digitalisierte Welt entwickelt sich rasant weiter. Damit auch die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Auf die Femme Fatale folgt 100 Jahre später ihr Update: Die Femme Digitale.

Nur, weil du eine Frau bist …

Die Augsburger Stadträtin Lisa McQueen wird in einem Facebook-Kommentar eines Politikers auf ihre Hautfarbe und ihr Gender reduziert. In einem staatlich geförderten Augsburger Accelerator-Programm sind nur männliche Mentoren eingebunden. Nur rund 15 Prozent aller Gründungen in Deutschland werden von Frauen getätigt. In den Vorständen der DAX-Unternehmen sitzen nur 14,6 Prozent Frauen. Woran liegt es? Mangelt es an qualifizierten Frauen? An weiblichen Vorbildern? Definitiv nicht! Und das möchten wir mit der Interview-Reihe „femme.digitale“ aufzeigen.

wir zeigen frauen, die die welt besser machen

Wir geben mit der „femme.digitale“ all den Frauen eine Bühne, die die Welt ein bisschen besser machen. Die als Gründerinnen neue Akzente in der Wirtschaft setzen. Die vorleben, wie sie New Pay und New Work vereinen; oder einfach auch menschlich sein und dennoch erfolgreich sein können. Künstlerinnen, die auf dem männerdominierten Kunstmarkt Fuß fassen. Aktivistinnen, die sich für die ideale Gesellschaft von Morgen einsetzen und Wege finden, nicht nur laut, sondern auch überzeugend zu sein. Eben alle Frauen, die etwas bewegen und bewirken.

wir sprechen über learnings und brechen tabus

Hauptsächlich geht es um die Frage: Was können wir voneinander lernen? Dabei reicht die Range von Leadership-Learnings über Learnings aus Marketing, Vertrieb und HR. Wir treiben auch eine offene Kommunikation über Tabuthemen in der Arbeitswelt an, wie: Geld, Ängste, Zweifel, Sorgen, Herausforderungen und Umgang mit Fehlern. Welche Erfolge feiern Frauen im digitalen Zeitalter? Welche Erfahrungen machen sie – und welche Vorbilder haben sie? Wie wandelt sich die Rolle der Femme Digitale?

Wir wollen das Bild der Frau im 21. Jahrhundert mit-neuzeichnen.

Geschrieben von Anahit Chachatryan und Laura Sattelmair.

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