Coronavirus in Augsburg: Brauchen wir Quarantänehelden?

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Angst ist ansteckend; Ruhe und Nächstenliebe aber auch. Denn wir sind alles mögliche, aber definitiv nicht allein. Das beweist auch die Aktion der Wienerin Sabine Beck, die mit ihrem Tweet viral gegangen ist. Sie hängt in ihrer Nachbarschaft Zettel auf und bietet darin ihre Unterstützung an, zum Beispiel beim Einkaufen. Schließlich gehöre Sie nicht zur Risikogruppe und könne so ihren NachbarInnen helfen. Eine tolle Aktion, an der wir uns auch in Augsburg ein Beispiel nehmen können! Wenn sich das Coronavirus in Augsburg ausbreitet, dann brauchen wir Quarantänehelden.

Ja, wir brauchen Quarantänehelden in Augsburg

Hilfe suchen, Hilfe bieten – das kennen wir doch schon bei der Wanted Wall von amore augsburg und möchten die Solidaritätswelle nun auch in andere Bereiche in Augsburg ausweiten. Gerade Menschen, die nun ihre Zeit in Quarantäne verbringen müssen, sind besonders auf Unterstützung angewiesen. Gesucht werden vor allem Einkaufshilfen und Kinderbetreuung. Deswegen haben wir auf die Schnelle die Facebook-Gruppe “Coronavirus in Augsburg: Quarantänehilfen” erstellt, um unkompliziert die Menschen aus der Fuggerstadt miteinander zu vernetzen.

Das Leitbild stammt aus München. Innerhalb von kürzester Zeit wurde in der Nachbarstadt eine einfache Datenbank unter dem Namen “Quarantänehelden” gebaut, mit deren Hilfe man in der schweren Zeit, die uns bevorsteht Hilfe suchen und Hilfe bieten kann. Gerade die Augsburger Startup-Szene steht für Agilität und Innovation. Lasst es uns nun beweisen.

Sollen wir eine solche Plattform auch in Augsburg umsetzen? Was meinst du?

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