Soforthilfe Corona: Staat fördert Startups, Selbstständige und Kunstschaffende

Soforthilfe Corona

Bayern hat am 16.03.2020 den landesweiten Katastrophenfall ausgerufen. Das hat zur Folge, dass Kitas, Schulen, Geschäfte, Restaurants, Fitnessstudios und Freizeiteinrichtungen geschlossen werden müssen, um die Invektionsgefahr durch das Coronavirus einzudämmen und die Verbreitung zu verlangsamen. Im Bericht aus der Kabinettssitzung befassen sich Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL im Beisein des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn mit dem aktuellen Sachstand zur Coronavirus-Infektion. Unter anderem gibt es eine unbürokratische Finanzspritze mit “Soforthilfe Corona” für Augsburger Unternehmen.

“Soforthilfe Corona” auch für Augsburger Unternehmen

Gerade Not leidende, kleine Betriebe, Freelancer, Freiberufler und Kulturschaffende aus stark betroffenen Branchen benötigen eine zusätzliche Unterstützung. Ihnen greift die Staatsregierung mit Soforthilfen unter die Arme. Notleidende Betriebe erhalten unbürokratisch und sehr kurzfristig zwischen 5.000 und 30.000 Euro, gestaffelt nach der Betriebsgröße. Das Wirtschaftsministerium wird schnellstmöglich die Vollzugsvoraussetzungen für ein Förderprogramm „Soforthilfe Corona“ schaffen.

Unternehmen mit bis zu 5 MitarbeiterInnen5.000,- €
Unternehmen mit bis zu 10 MitarbeiterInnen7.500,- €
Unternehmen mit bis zu 50 MitarbeiterInnen15.000,- €
Unternehmen mit bis zu 250 MitarbeiterInnen30.000,- €

Das Geld müsse nicht zurückbezahlt werden. Ab Donnerstag sollen die Antragsformulare auf der Webseite des StMWi zur Verfügung stehen. Es reiche laut Medienberichten lediglich das Formular herunterzuladen, auszufüllen, zu unterschreiben und einzureichen. Schon ab Freitag würde das Geld von Wirtschaftsförderstellen ausbezahlt werden.

Gerade für Startup-Unternehmen, Veranstalter, Musiker, Künstler und Designer, aber auch Restaurant- und Fitnessstudio-Inhaber oder Friseursalons, die nun ihre Geschäfte schließen müssen und Not leiden, kann die Unterstützung mit “Soforthilfe Corona” zeitweise die Verluste ausgleichen. Die langfristige Frage ist nur: Wie wird sich das langfristig auf die fortschreitende Inflation auswirken? Fraglich ist auch noch, an welche Rahmenbedingungen das Maßnahmenpaket geknüpft ist.

Gespräch im Vorfeld der Kabinettssitzung (v.l.n.r.): Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Gespräch im Vorfeld der Kabinettssitzung (v.l.n.r.): Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.
Gespräch im Vorfeld der Kabinettssitzung (v.l.n.r.): Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Gespräch im Vorfeld der Kabinettssitzung (v.l.n.r.): Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

Informationen zum Coronavirus, Bericht zur Kabinettssitzung vom 17. März 2020.

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